Wertstromanalyse
Zeichnet den Fluss eines Produkts oder Auftrags von Anfang bis Ende, samt Wartezeiten und Beständen dazwischen. Ziel ist zu sehen, wie viel der Gesamtzeit tatsächlich Wert schafft — meist deutlich weniger als angenommen.
Jetzt registrierenWann wird es verwendet?
- Um zu finden, wo ein Prozess wartet und wo sich Arbeit staut.
- Um zu sehen, welcher Schritt der Kundennachfrage nicht folgen kann: überschreitet etwas die Taktzeit?
- Um den Ist-Zustand zu zeichnen und einen Soll-Zustand zum Vergleich danebenzustellen.
Schritt für Schritt
- 1Trage Tagesbedarf und Schichtdaten im Panel oben rechts ein. Daraus ergibt sich die Taktzeit: wie oft ein Teil fertig werden muss.
- 2Erstelle auf leerer Fläche das Startgerüst oder fange leer an. Mit Rechtsklick auf die Fläche fügst du jeden Kasten hinzu.
- 3Schreibe die Zykluszeit mit Einheit in den Prozesskasten. Überschreitet sie die Taktzeit, wird der Kasten rot: dort ist der Engpass.
- 4Trage die wartende Stückzahl in den Bestandskasten ein; die Wartezeit ergibt sich als Stück ÷ Tagesbedarf. Ohne Zählung kannst du die Zeit direkt eingeben.
- 5Verbinde die Kästen. Mit Rechtsklick auf eine Verbindung wechselst du zu Push, Pull, FIFO, manueller oder elektronischer Information. Nur Materialpfeile gehen in die Zeitrechnung ein.
- 6Kopiere über das Menü oben links den Ist-Zustand als Soll-Zustand, arbeite daran und vergleiche die Zahlen unten.
Tastenkürzel (Desktop)
Ausgewähltes Kästchen löschenDelete
RückgängigCtrl+Z
WiederholenCtrl+Y
Tipps
- Die Flusseffizienz unten ist wertschöpfende Zeit geteilt durch die Durchlaufzeit. Einstellige Werte sind normal; zu verkürzen ist das Warten, nicht die Arbeit.
- Lässt du Bestände weg, sieht die Gesamtzeit besser aus als sie ist — dort steckt die eigentliche Information.
- Nicht mit der Kette verbundene Kästen zählen nicht zu den Summen und werden unten als Warnung gezählt. Verbinde den Fluss als eine Linie.
- Setze den Kaizen-Blitz dorthin, wo du verbessern willst; so liest man eine Soll-Zustand-Karte.