Histogramm
Zeigt die Verteilung eines Messwerts: wo sich Werte sammeln, ob die Streuung symmetrisch ist, ob etwas am Rand liegt. Du gibst Rohmesswerte ein, das Werkzeug bildet Klassen und berechnet mit Spezifikationsgrenzen auch die Prozessfähigkeit.
Jetzt registrierenWann wird es verwendet?
- Um zu sehen, was der Mittelwert verbirgt: derselbe Mittelwert kann aus sehr verschiedenen Verteilungen stammen.
- Um zu beurteilen, wie gleichmäßig ein Prozess läuft — schmale Streuung heißt konstant, breite heißt unruhig.
- Um zu sehen, wie oft Messwerte außerhalb der Spezifikation liegen und ob der Prozess die Anforderung erfüllt.
Schritt für Schritt
- 1Analyse anlegen; über die Liste oben wechselst du zwischen Analysen desselben Projekts.
- 2Messwerte links in das Feld schreiben oder eine Liste einfügen. Ein Wert pro Zeile; Dezimaltrennzeichen Komma oder Punkt.
- 3Die Klassenanzahl wählt das Werkzeug selbst (Sturges-Regel). Bei Bedarf eigene Zahl eintragen.
- 4Untere und obere Spezifikationsgrenze eingeben. Sie erscheinen als rote gestrichelte Linien, Säulen außerhalb werden rot.
- 5Unten stehen Anzahl, Mittelwert, Standardabweichung und Spannweite; mit beiden Grenzen zusätzlich Cp und Cpk.
Tastenkürzel (Desktop)
RückgängigCtrl+Z
WiederholenCtrl+Y
Tipps
- Die graue Kurve ist eine Normalverteilung mit gleichem Mittelwert und gleicher Abweichung. Deutliche Abweichungen deuten auf eine besondere Ursache.
- Eine zweigipflige Verteilung heißt meist, dass zwei Prozesse (zwei Schichten, zwei Maschinen) vermischt wurden.
- Cpk ab 1,33 gilt allgemein als fähig; unter 1 hält der Prozess die Grenzen nicht ein.
- Gutes Cp bei schlechtem Cpk heißt: die Streuung ist eng, aber der Mittelwert ist verschoben — eine Justage genügt.